Donnerstag, 9. April 2015

Frühlingspost 2015 #3

 

Weiter geht es mit der Frühlingspost. Letzte Woche war ich an der Reihe, meinen zugeteilten Buchstaben Ü zu versenden. Wenn ich an das Gestalten von Buchstaben denke, denke ich einfach automatisch an die Kalligraphie. Ich selbst bin nicht sehr gut darin und nun auch schon seit wirklich sehr vielen Jahren aus der Übung, aber ich habe es trotzdem versucht und so sind meine Karten entstanden.


Zunächst habe ich nur den Buchstaben mit einer dicken Feder geschrieben und fand es dann irgendwie kahl. Also entstanden mit einer dünneren Feder noch Blumen und Federn, und am Ende wollte ich allem ein wenig Farbe verleihen. Verwendet habe ich hierfür Holz- und Wachsmalstifte. So sehen alle acht Karten aus:


Sonntag, 5. April 2015

Frühlingspost 2015 #2

Wer noch nicht von der Frühlingspost gehört hat, sollte unbedingt bei Michaela vorbeischauen und sich die schönen Buchstabenbriefe ansehen. Bei mir sind bereits mehrere Karten eingetrudelt, heute zeige ich euch das R von Christine aus der Buntpapierfabrik:


In der Karte dann noch ein paar Frühlingsgefühle:



Die Farben passen richtig schön zum Frühling, und noch viel wichtiger: die Karte passt auch sehr gut zu der ersten, die mich bereits erreicht hat. Vielen Dank, liebe Christine!
Wer noch nicht genug hat, kann sich HIER die bisher verschickten Karten der anderen Gruppen ansehen.

Schöne Feiertage euch allen,
Gerdi

Donnerstag, 2. April 2015

Frühlingspost 2015 #1

Die Frühlingspost ist schon in vollem Gange und ich melde mich auch endlich mal zu Wort. Michaela und Tabea haben sich wieder einmal eine schöne Idee überlegt und so werden in diesem Frühling Buchstabenbriefe verschickt. In jeder Gruppe gestaltet jede/r Teilnehmer/in einen Buchstaben des Worts "Frühling" ganz nach Belieben auf einer Karte und versendet diese an die anderen. Jede Woche erhält man also einen Buchstaben, so dass am Ende der Frühling komplett sein sollte.


Vor zwei Wochen hatte mich bereits die erste Post erreicht, und zwar das "F", gestaltet von Erika, die HIER die Entstehung ihrer Frühlingspost zeigt.


Eine total süße Idee, mit dem F auch noch einen bekannten Zungenbrecher ein wenig umzuwandeln. Ein wunderbarer Start in die Frühlingspost, mit so schönen frischen Farben. Vielen Dank, liebe Erika!

Wer Lust und Laune hat, kann sich die anderen Buchstabenbriefe der anderen Gruppen bei Michaela anschauen: Gesammelte Frühlingspost.

Bis bald,
Gerdi

Sonntag, 15. März 2015

[Handmade book of the month] Restebuch mit Schuber

Buch aus Papierresten mit French Linked Stitch
 
Diesen Monat möchte ich euch ein kleines Büchlein zeigen, das vor ein paar Jahren komplett aus Papierresten entstanden ist. Darum ist es recht kunterbunt gewürfelt und ich nenne es heimlich "Das kleine Restebuch". Da es die Angewohnheit hat, immer aufzuspringen, und weil es keine stabilen Buchdeckel hat, habe ich dazu auch noch einen Schuber gemacht, in dem das Buch gut geschützt ist.

Buch im Schuber
Das Buch ist im Format Din A7. Die Bindung ist ein sogenannter French Linked Stitch, für den ich einen 1 mm dicken, gewachsten Baumwollfaden verwendet habe. Der ließ sich ehrlich gesagt nicht sooo gut verarbeiten, weil er doch schon etwas zu dick war. Das Endergebnis finde ich aber trotzdem spannend, die offene Bindung am Rücken ist auf jeden Fall ein Hingucker. Ähnlich wie bei einer koptischen Bindung wirkt auch diese Bindung etwas lockerer und zwischen den einzelnen Lagen lassen sich Lücken nicht vermeiden. Dafür hat man auch hier den Vorteil, die Seiten komplett flach aufschlagen zu können.

Restebuch mit Schuber
Meine "Buchdeckel" bestehen hier ebenfalls aus Papierresten, in diesem Fall eines selbst marmorierten Papiers. Bezogene Buchdeckel aus Pappe kann man auch verwenden, dazu kann man das Buch z.B. auf Bändern heften und die Bänder am Buchdeckel befestigen, das wird sehr schön z.B. in dieser Anleitung gezeigt.

Buch im Schuber
Die Seiten sind absichtlich nicht absolut gleichmäßig getrimmt, weil es ein Buch aus Papierresten ist und ich diesen Charme des Unperfekten passend fand.
Der zugehörige Schuber ist übrigens nicht schwer herzustellen. Für manche Bücher ist es eine schöne und edle Beigabe, wenn man ihn aber wie hier aus einem Stück herstellen will, braucht man je nach Größe des Buchs ein sehr großes Stück Karton. Für den Schuber habe ich ebenfalls Papierreste verwendet, für die schmalen Seiten waren es Reste eines Buchbinderleinens.


Und da mein Buch komplett aus Resten besteht, bin ich diesen Monat wieder beim Upcycling Tuesday dabei. Ganz ohne Jeans - schon fast eine Premiere. ;)
Sei gegrüßt, liebe Nina!

Bis bald,
Gerdi




Anleitung: Exposed Tape Binding (mit festen Buchdeckeln und French Linked Stitch)
Der Schuber wurde nach dieser Anleitung hergestellt.

Mittwoch, 18. Februar 2015

[Handmade book of the month] Jeans-Buch

Dieses Buch ist Schuld daran, dass ich angefangen habe zu nähen. Denn den Umschlag für dieses Buch habe ich in dem Nähkurs genäht, den ich vor ca. 4 Jahren besuchte. Und den Nähkurs hatte ich ursprünglich nur besucht, um solche Dinge für Bücher nähen zu können. Wer konnte auch ahnen, dass ich dann doch auch beim Nähen anderer Dinge hängen bleibe...


Doch zurück zum Buch. Eine alte Jeans musste daran glauben, sie wurde zusammen mit schwarzem Mikroflausch (für innen, hier nicht zu sehen) zu einem Umschlag für ein Buch verarbeitet. Eingefasst wurde der Umschlag mit einem Lederschrägband. Zum Verschließen dient ein Knopf, an dem man das Lederband einhängen kann. Wobei der Knopf irgendwie doch etwas groß und unförmig ist, ein Jeansknopf hätte vermutlich besser gepasst.

Für den Buchblock habe ich kräftiges Skizzenpapier verwendet. Die einzelnen Lagen wurden am Rücken des Umschlags festgenäht.


Und da dieses Buch perfekt zum Upcycling-Tuesday passt, bin ich diesen Monat zwar wieder einmal mit einem Jeans-Projekt dabei, aber dieses Mal ist es keine Tasche, sondern ein Buch. ;)
Sei gegrüßt, liebe Nina!

Wie gefällt euch die Idee, aus einer alten Jeans ein Buch zu machen? Ich habe noch eine andere Variante eines Jeans-Buchs auf Lager, die zeige ich euch ein anderes Mal.

Bis bald,
Gerdi
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