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Donnerstag, 15. Januar 2015

[Handmade book of the month] Buttonhole Stitch

Diesen Monat zeige ich euch ein Buch, das vor ca. 5 bis 6 Jahren entstanden ist. Kennt ihr schon den Buttonhole Stitch oder zu Deutsch: die Knopflochbindung? Hier habe ich ein Beispiel für euch, wie sowas aussehen kann. Das Buch ist natürlich eine ziemlich bunte Mischung, da ich damit viel experimentiert habe.
Zum einen war die Bindung für mich neu. Zum anderen wollte ich unbedingt einmal testen, wie sich Verpackungsfolie von Keksen verarbeiten lässt. Und zuguterletzt wollte ich auch noch wissen, wie gut sich Häkelgarn für's Buchbinden eignet.

Buttonhole Stitch

Das Ergebnis dieser drei Experimente seht ihr vereint in diesem Buch. Ich kann sagen, dass diese Art der Bindung durchaus schöner anzuschauen ist, wenn man beim Kombinieren von Farben und Motiven geschickter vorgeht als ich. ;) Damit die Bindung gleichmäßig wird, braucht man ein bisschen Übung. Falls ihr das gerne mal ausprobieren möchtet, findet ihr z.B. HIER eine Anleitung.

Buttonhole Stitch

Verpackungsfolie von Lebensmitteln lässt sich durchaus zum Einbinden von Buchdeckeln verwenden, man braucht allerdings den richtigen Leim. Mit dem normalen Papierleim wird das nichts, weil allein schon der Leim auf der glatten Oberfläche der Folie einfach nicht richtig haftet. Stattdessen kann man z.B. Planatol AD94/5B verwenden. Das ist ein Leim, der speziell dafür geeignet ist, saugfähige Materialien wie Papier mit glatten Oberflächen zu verkleben.

Ein Blick auf die erste Seite: Buch mit Knopflochbindung
Es ist nicht immer einfach, in Deutschland farbigen und bereits gewachsten Buchbinderzwirn zu finden. Wenn man nicht gerade teuer im Ausland bestellen möchte, sucht man so seine Alternativen. Hier habe ich Häkelgarn ausprobiert. Sofern man nicht allzu sehr auf Langlebigkeit eines Garns abzielt, sondern vielmehr Farbe bzw. Design im Vordergrund steht, kann man erstaunlicherweise fast jedes Garn benutzen. Je reißfester es ist, desto besser. Man sollte es lediglich zuvor wachsen, da sich der Faden dann besser durch die Papierlagen ziehen lässt. Außerdem verknotet er so nicht von selbst, das kann einem sonst wirklich den letzten Nerv rauben. Am besten probiert man sich einfach mal durch und sammelt seine Erfahrungen, da nicht jedes Garn gleich gut geeignet ist.

Habt ihr Anregungen oder Fragen?

Bis bald,
Gerdi


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