Dienstag, 22. Januar 2013

Creadienstag: Japanische Blockbindung


Ein blitzschnelles Dienstagsprojekt...

kleines Notizbuch mit japanischer Blockbindung
Eine weitere Variante zum Buchbinden ist die japanische Blockbindung. Sie hat ebenfalls einen offenen Rücken wie die koptische Bindung, ist jedoch viel einfacher gehalten. Ich persönlich finde, dass es eine der einfachsten Methoden ist, da sie nämlich auch ganz ohne Leim auskommt.

Rückseite des Buchs
Auch wenn diese Bindung sehr schlicht und einfach ist, hat man doch recht viele Möglichkeiten, damit herumzuspielen und zu variieren. Der einzige Nachteil ist, dass sich die Bücher nicht so gut aufschlagen lassen. Sie sind dann eher für Notizen geeignet.

Bei diesem kleinen Buch hatte ich noch etwas von dem sehr schönen, japanischen Prägepapier übrig, das wir HIER für drei Bücher verwendet hatten. Für den Buchblock habe ich graues Skizzenpapier mit 110 g/m² verwendet. Für eine japanische Bindung muss man das Papier nicht unbedingt falten, in diesem Fall habe ich dies jedoch getan und habe um jede Lage einen schmalen Streifen des Prägepapiers gelegt, dadurch wird der Buchrücken interessanter.

Buchrücken
Zum Schluss nur noch ein paar Löcher in die Seiten hauen und mit (in diesem Fall: naturfarbenem) Bastband oder anderen Bändern seiner Wahl die Seiten zusammenfügen. Auch mit der Reihenfolge, wie man durch die Löcher sticht, hat man schöne Möglichkeiten, zu variieren. In diesem Fall habe ich mich dafür entschieden, nicht nur gerade Linien zu ziehen, sondern am Rücken über Kreuz. Gefällt mir persönlich mit am besten.


Bei Gelegenheit werde ich eine kleine Anleitung für so eine japanische Blockbindung zusammenstellen, ihr werdet sehen, das ist nicht nur total einfach, sondern geht mit etwas Übung auch blitzschnell.
Nachtrag: mittlerweile gibt es eine Anleitung, bitte HIER entlang. :) Nachtrag Ende

Mehr Dienstagsprojekte gibt's beim heutigen Creadienstag!

Bis bald,
die Basteltante



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