Dienstag, 11. Februar 2014

[Mach mit] Nachbacken mit der Lecker Bakery (Special 01/2014)

Es ist so weit, die neue Lecker Bakery Ausgabe ist Ende Januar erschienen. Wer sie sich bis jetzt noch nicht gekauft hat... tja, wenn ihr wüsstet, was euch da entgeht! Schon bei der letzten Ausgabe hatte ich die Qual der Wahl - so viele verlockende Rezepte, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte... Und so ist es auch dieses Mal. Diese Zeitschrift durchzublättern ist für mich wirklich jedes Mal ein Genuss.

Auch dieses Mal sammelt Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche die leckeren Rezepte aus der neuen Ausgabe. Bis zum 23.02.2014 kann man sich Rezepte aus der neuesten Lecker Bakery raussuchen, nachbacken und Maria ein Foto oder den Link zum Blogeintrag schicken. Vielleicht schaffen wir es dieses Mal, alle Rezepte aus dem Magazin zu vereinen?

Ich habe mich auch in die Küche begeben und hatte große Lust auf einen Hefekuchen. Süß und fluffig - so liebe ich ihn. Und da ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte, verrate ich euch, wie man aus einem Hefeteig gleich zwei verschiedene Kuchen machen kann. In der letzten Lecker Bakery Ausgabe (Special 03/2013) gab es nämlich einen verlockenden Pull-apart-Cake, der nun bei mir zu Hause gegen das Monkey Bread aus der aktuellen Ausgabe (Special 01/2014) antreten darf.

Zunächst der Hefeteig:

Zutaten Hefeteig:
250 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
500 g Mehl
75 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei (Gr. M)
eine Prise Salz
75 g Butter

Zubereitung:

Für den Hefeteig die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen. 500 g Mehl, Zucker, Vanillezucker, Ei und Salz mischen. Die Hefemilch zugeben und alles gut vermengen. 75 g Butter in Flöckchen zugeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.


Und nun kann man sich für einen der beiden Kuchen entscheiden - oder (für gefräßige Menschen wie mich) falls Gäste kommen: doppelte Menge Hefeteig herstellen und beide Kuchen zubereiten.


Monkey Bread
Lecker Special 01/14 Seite 35
(für ca. 18 Stücke)

 Zutaten Hefeteig:
siehe oben

Außerdem:
75 g Butter
150 - 200 g brauner Zucker
120 g Puderzucker
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

1. Den Hefeteig wie oben beschrieben zubereiten.

2. 75 g Butter schmelzen. Den braunen Zucker in eine Schüssel geben. Eine Gugelhupfform (25 cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Hefeteig nochmals durchkneten. Walnussgroße Stücke abzupfen und zu Kugeln formen. Die Kugeln in der flüssigen Butter, dann im braunen Zucker wälzen und in die Form geben. Zugedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.

3. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Das Monkey Bread darin ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 15 Minuten abkühlen lasen. Aus der Form stürzen und auskühlen lassen.
Für den Guss Puderzucker und Zitronensaft verrühren. Über den Kuchen geben und trocknen lassen.

Statt Zitronensaft habe ich in den Puderzucker ein bisschen Vanilleessenz gerührt.
Der Kuchen sieht am Ende irgendwie lustig aus und hat von mir den liebevollen Spitznamen "Bubbels-Kuchen" erhalten.
Zitat meiner besseren Hälfte beim Verzehr dieses Kuchens: "An diesem Kuchen könnte ich mich tot fressen!"
Das kann ich gut nachvollziehen, der Kuchen ist wirklich köstlich geworden. Der braune Zucker karamellisiert so ein bisschen, so dass man eine feine Karamellnote wahrnehmen kann. Unglaublich gut... Ob die "Konkurrenz" da mithalten kann?


Pull-apart-Cake
Lecker Special 03/13 Seite 18
(für ca. 16 Scheiben)

Zutaten Hefeteig:
siehe oben

Außerdem:
300 g Konfitüre (ganz nach Belieben)
2 EL Butter
75 g Puderzucker

Zubereitung:

1. Den Hefeteig wie oben beschrieben zubereiten.

2. Eine Kastenform (ca. 30 cm lang) einfetten.
Den Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat (ca. 50 x 50 cm) ausrollen. Den Teig mit Konfitüre bestreichen. Anschließend ca. 36 Quadrate schneiden: 6 Streifen quer schneiden (ca. 8 cm breit), dann quer dazu in je 6 Quadrate (ca. 8 x 8 cm) schneiden. Je 5 - 6 Teigquadrate stapeln und senkrecht in die Form setzen. Einfacher geht es, wenn man die Form senkrecht nach oben anlehnt, dann kann man die Quadrate ganz einfach in der Form stapeln.
Wenn alle Quadrate in der Form sind, den Kuchen zugedeckt an einem warmen Ort nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

3. Backofen auf 175°C vorheizen. 2 EL Butter in Flöckchen auf dem Kuchen verteilen. Die Form auf ein mit Alufolie abgedecktes Backblech stellen (falls Konfitüre oder Butter heruntertropfen). Im heißen Ofen ca. 30 - 40 Minuten backen. Nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken. Den Kuchen herausnehmen, ca. 30 Minuten ruhen lassen und dann vorsichtig stürzen und auskühlen lassen.

4. Puderzucker mit 1 - 2 EL Wasser glatt rühren und auf dem Kuchen verteilen. Für noch mehr Frucht kann man zuvor noch Früchte auf dem Kuchen verteilen (z.B. Johannisbeeren).
 

Ich hatte noch ein Glas "Pure Frucht Süßkirsche" zu Hause, das ich statt Konfitüre für den Kuchen verwendet habe. Dieser Fruchtaufstrich hat mich ein wenig an Pflaumenmus erinnert und war auf jeden Fall eine leckere Variante für diesen Kuchen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich einfach nicht so der Kirschenfan bin - nächstes Mal würde ich eine andere Füllung ausprobieren, vielleicht etwas mit Schokolade oder Nüssen?

Und wer hat gewonnen? In diesem Fall ganz klar das Monkey Bread, denn der Kirsch-Fruchtaufstrich ist einfach nicht so unser Favorit. Wobei der Pull-apart-Cake zugegebenermaßen am nächsten Tag noch richtig schön frisch und saftig schmeckte, während das Monkey Bread schon langsam trocken wurde.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der Pull-apart-Cake mit einer anderen Füllung nächstes Mal die Nase vorn haben könnte.

Schnell verspeist waren am Ende beide Varianten. Hefekuchen ist einfach immer zu gut...

Bis bald,
die Basteltante

Kommentare:

  1. Das Monkey Bread hat mich auch sofort angelacht, als ich die Zeitschrift in den Händen hatte! Leider scheitert es bei mir an der mangelnden Guglhupf-Form. Den Pull Apart-Cake hatte ich letzten Sommer auch probiert, war aber wie du nicht vom Hocker gehauen. Zum Glück sind die Möglichkeiten, Hefeteig in Form zu bekommen, ja schier endlos ;) ...

    Liebe Grüße,
    Mareike

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    1. Das Monkey Bread kann man ganz bestimmt auch in einer anderen Form machen, das sind ja einfach nur kleine Kugeln, die zusammen gestapelt werden.
      LG, Gerdi

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  2. Hmmmm, habe gerade Hefe auf meinem Einkaufszettel notiert.....sieht mal wieder lecker aus. Werde am WE mal den "Bubbels-Kuchen" probieren, allerdings ohne Zitronenguß, den mag ich gar nicht :-)
    Melde mich die Tage.
    LG,
    Claudia

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