Dienstag, 6. Oktober 2015

Der Gewinn

O.K. manchmal hat man auch Glück. Dank der Seite von glitzerfrosch.de habe ich auch mal Glück gehabt.

Diesen Cupcake-Maker mitsamt Rezeptbuch habe ich bei einem ihrer Facebook-Gewinnspiele gewonnen. Nun warten beide darauf in Gebrauch genommen zu werden. Sicher finde ich in dem Buch viele Anregungen.

Donnerstag, 9. April 2015

Frühlingspost 2015 #3

 

Weiter geht es mit der Frühlingspost. Letzte Woche war ich an der Reihe, meinen zugeteilten Buchstaben Ü zu versenden. Wenn ich an das Gestalten von Buchstaben denke, denke ich einfach automatisch an die Kalligraphie. Ich selbst bin nicht sehr gut darin und nun auch schon seit wirklich sehr vielen Jahren aus der Übung, aber ich habe es trotzdem versucht und so sind meine Karten entstanden.


Zunächst habe ich nur den Buchstaben mit einer dicken Feder geschrieben und fand es dann irgendwie kahl. Also entstanden mit einer dünneren Feder noch Blumen und Federn, und am Ende wollte ich allem ein wenig Farbe verleihen. Verwendet habe ich hierfür Holz- und Wachsmalstifte. So sehen alle acht Karten aus:


Sonntag, 5. April 2015

Frühlingspost 2015 #2

Wer noch nicht von der Frühlingspost gehört hat, sollte unbedingt bei Michaela vorbeischauen und sich die schönen Buchstabenbriefe ansehen. Bei mir sind bereits mehrere Karten eingetrudelt, heute zeige ich euch das R von Christine aus der Buntpapierfabrik:


In der Karte dann noch ein paar Frühlingsgefühle:



Die Farben passen richtig schön zum Frühling, und noch viel wichtiger: die Karte passt auch sehr gut zu der ersten, die mich bereits erreicht hat. Vielen Dank, liebe Christine!
Wer noch nicht genug hat, kann sich HIER die bisher verschickten Karten der anderen Gruppen ansehen.

Schöne Feiertage euch allen,
Gerdi

Donnerstag, 2. April 2015

Frühlingspost 2015 #1

Die Frühlingspost ist schon in vollem Gange und ich melde mich auch endlich mal zu Wort. Michaela und Tabea haben sich wieder einmal eine schöne Idee überlegt und so werden in diesem Frühling Buchstabenbriefe verschickt. In jeder Gruppe gestaltet jede/r Teilnehmer/in einen Buchstaben des Worts "Frühling" ganz nach Belieben auf einer Karte und versendet diese an die anderen. Jede Woche erhält man also einen Buchstaben, so dass am Ende der Frühling komplett sein sollte.


Vor zwei Wochen hatte mich bereits die erste Post erreicht, und zwar das "F", gestaltet von Erika, die HIER die Entstehung ihrer Frühlingspost zeigt.


Eine total süße Idee, mit dem F auch noch einen bekannten Zungenbrecher ein wenig umzuwandeln. Ein wunderbarer Start in die Frühlingspost, mit so schönen frischen Farben. Vielen Dank, liebe Erika!

Wer Lust und Laune hat, kann sich die anderen Buchstabenbriefe der anderen Gruppen bei Michaela anschauen: Gesammelte Frühlingspost.

Bis bald,
Gerdi

Sonntag, 15. März 2015

[Handmade book of the month] Restebuch mit Schuber

Buch aus Papierresten mit French Linked Stitch
Diesen Monat möchte ich euch ein kleines Büchlein zeigen, das vor ein paar Jahren komplett aus Papierresten entstanden ist. Darum ist es recht kunterbunt gewürfelt und ich nenne es heimlich "Das kleine Restebuch". Da es die Angewohnheit hat, immer aufzuspringen, und weil es keine stabilen Buchdeckel hat, habe ich dazu auch noch einen Schuber gemacht, in dem das Buch gut geschützt ist.

Buch im Schuber
Das Buch ist im Format Din A7. Die Bindung ist ein sogenannter French Linked Stitch, für den ich einen 1 mm dicken, gewachsten Baumwollfaden verwendet habe. Der ließ sich ehrlich gesagt nicht sooo gut verarbeiten, weil er doch schon etwas zu dick war. Das Endergebnis finde ich aber trotzdem spannend, die offene Bindung am Rücken ist auf jeden Fall ein Hingucker. Ähnlich wie bei einer koptischen Bindung wirkt auch diese Bindung etwas lockerer und zwischen den einzelnen Lagen lassen sich Lücken nicht vermeiden. Dafür hat man auch hier den Vorteil, die Seiten komplett flach aufschlagen zu können.

Restebuch mit Schuber
Meine "Buchdeckel" bestehen hier ebenfalls aus Papierresten, in diesem Fall eines selbst marmorierten Papiers. Bezogene Buchdeckel aus Pappe kann man auch verwenden, dazu kann man das Buch z.B. auf Bändern heften und die Bänder am Buchdeckel befestigen, das wird sehr schön z.B. in dieser Anleitung gezeigt.

Buch im Schuber
Die Seiten sind absichtlich nicht absolut gleichmäßig getrimmt, weil es ein Buch aus Papierresten ist und ich diesen Charme des Unperfekten passend fand.
Der zugehörige Schuber ist übrigens nicht schwer herzustellen. Für manche Bücher ist es eine schöne und edle Beigabe, wenn man ihn aber wie hier aus einem Stück herstellen will, braucht man je nach Größe des Buchs ein sehr großes Stück Karton. Für den Schuber habe ich ebenfalls Papierreste verwendet, für die schmalen Seiten waren es Reste eines Buchbinderleinens.


Und da mein Buch komplett aus Resten besteht, bin ich diesen Monat wieder beim Upcycling Tuesday dabei. Ganz ohne Jeans - schon fast eine Premiere. ;)
Sei gegrüßt, liebe Nina!

Bis bald,
Gerdi





Anleitung: Exposed Tape Binding (mit festen Buchdeckeln und French Linked Stitch)
Der Schuber wurde nach dieser Anleitung hergestellt.

Mittwoch, 18. Februar 2015

[Handmade book of the month] Jeans-Buch

Dieses Buch ist Schuld daran, dass ich angefangen habe zu nähen. Denn den Umschlag für dieses Buch habe ich in dem Nähkurs genäht, den ich vor ca. 4 Jahren besuchte. Und den Nähkurs hatte ich ursprünglich nur besucht, um solche Dinge für Bücher nähen zu können. Wer konnte auch ahnen, dass ich dann doch auch beim Nähen anderer Dinge hängen bleibe...


Doch zurück zum Buch. Eine alte Jeans musste daran glauben, sie wurde zusammen mit schwarzem Mikroflausch (für innen, hier nicht zu sehen) zu einem Umschlag für ein Buch verarbeitet. Eingefasst wurde der Umschlag mit einem Lederschrägband. Zum Verschließen dient ein Knopf, an dem man das Lederband einhängen kann. Wobei der Knopf irgendwie doch etwas groß und unförmig ist, ein Jeansknopf hätte vermutlich besser gepasst.

Für den Buchblock habe ich kräftiges Skizzenpapier verwendet. Die einzelnen Lagen wurden am Rücken des Umschlags festgenäht.


Und da dieses Buch perfekt zum Upcycling-Tuesday passt, bin ich diesen Monat zwar wieder einmal mit einem Jeans-Projekt dabei, aber dieses Mal ist es keine Tasche, sondern ein Buch. ;)
Sei gegrüßt, liebe Nina!

Wie gefällt euch die Idee, aus einer alten Jeans ein Buch zu machen? Ich habe noch eine andere Variante eines Jeans-Buchs auf Lager, die zeige ich euch ein anderes Mal.

Bis bald,
Gerdi

Mittwoch, 11. Februar 2015

[MMM] Neuer Lieblings-Hoodie

 

Am heutigen MeMadeMittwoch trage ich meine neueste Errungenschaft: ein Kapuzenpulli. Der Stoff lag schon seit November hier, nun bin ich sehr froh, den Pullover endlich genäht zu haben, denn er ist ein heißer Kandidat, zu meinem neuesten Lieblingskleidungsstück aufzusteigen.



 

Der Schnitt ist von pattydoo und ich habe ihn für mich nach unten um insgesamt 4 cm gekürzt, da ich mit meinen 1,60 m nicht so gut Kleidung tragen kann, die zu lang ist. Da ich Sweat verwendet habe, habe ich mich an den Tipp gehalten, den Pullover eine Nummer größer zu nähen. Ich finde, er passt so sehr gut, trotz Betonung der Figur kommt er lässig rüber und ist wirklich urgemütlich. Die Farbe ist sowieso ganz nach meinem Geschmack, und mein Lieblingsdetail ist das Futter der Kapuze:


Für das Futter habe ich einen grauen Jersey mit einem Blümchenmuster verwendet. Ich bin ja sonst nicht unbedingt ein Blümchenmuster-Fan, aber dieser Stoff hatte mir auf Anhieb gefallen und es war auch sofort klar, was damit geschehen soll.


Eine Kordel hat die Kapuze auch, für die Öffnungen habe ich Knopflöcher genäht. Man könnte natürlich auch Ösen verwenden, wenn man das lieber mag. So brauchte ich aber keine zu kaufen.


Am liebsten würde ich den Pullover gar nicht mehr ausziehen - zum Glück muss ich das auch nicht, um ihn heute rüber zum MeMadeMittwoch schicken zu können. ;) Mal sehen, was die anderen Damen heute tragen.

Bis bald,
Gerdi




Schnittmuster: Kapuzenpullover "Riley" von pattydoo
Material: Sweatstoff in türkis, Jersey mit Blümchen und Baumwollkordel in türkis sind vom örtlichen Stoffmarkt, das Bündchen in petrol von Buttinette

Sonntag, 8. Februar 2015

Pimp your shirt - Motiv für Unentschlossene

Schon oft habe ich mit meinem Nerd darüber diskutiert: Kann man theoretisch durch Wände gehen? Macht ein umfallender Baum wirklich ein Geräusch, wenn niemand da ist, der es hören kann? Und ist Schrödinger's Katze nun eigentlich tot oder lebendig? Ich habe dazu eine klare Meinung, aber für all jene, die unentschlossen sind, gibt es das perfekte Motiv:


Das T-Shirt ist nach einem kostenlosen Schnittmuster selbst genäht. Um es ein wenig aufzupeppen, googelte ich nach "cooles Motiv T-Shirt" und fand sie: die ultimative Antwort für alle Unentschlossenen. Das Ergebnis seht ihr auf diesem T-Shirt.

 

Der beschenkte Nerd hat sich auch mächtig darüber gefreut und trägt es vermutlich bereits mit stolz geschwellter Brust. Und ich selbst überlege, mir auch so ein Shirt zu machen. Wie steht es mit euch?

Bis bald,
Gerdi




Schnittmuster: Vuokatti Pullover
Material: Jersey in zwei Farben vom örtlichen Stoffmarkt, Stoffmalfarbe
Anleitung T-Shirt Druck

Donnerstag, 22. Januar 2015

Pimp your sofa

 

Mein Sofa war damals ein recht günstiges, einfaches Stück und hat nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Den Kissen, die man nicht waschen kann, merkt man das irgendwann an. Außerdem ist es ja auch langweilig, wenn man immer den gleichen Look vor Augen hat. Also habe ich auf dem Stoffmarkt mal wieder bei einem schönen Stoff zugegriffen und ein paar neue Kissenhüllen für mein Sofa genäht.


Der blaue Dekostoff stammt vom Stoffmarkt Holland, der meist zweimal im Jahr in meiner Nähe vorbeikommt. Ich finde, dass das Blau sehr gut zum restlichen Sofa passt, und das Muster gefällt mir sowieso.

Die Bezüge für die kleinen Kissen habe ich aus einem groben Leinenstoff genäht, den ich beim letzten Kurzurlaub in Amsterdam auf einem Markt gekauft hatte. Daraus habe ich bereits eine Tasche genäht. Die Reste haben gerade noch für zwei Kissenhüllen gereicht.

Kisstenhülle mit Hotelverschluss und Knopf
Den Hotelverschluss hinten muss man nicht verschließen, ich habe aber jeweils einen großen Knopf angebracht, der die Öffnung zum einen ein wenig fixiert und zum anderen auch dekorativ aussieht.


Wie verschönert ihr am liebsten euer Sofa?

Bis bald,
Gerdi

Donnerstag, 15. Januar 2015

[Handmade book of the month] Buttonhole Stitch

Diesen Monat zeige ich euch ein Buch, das vor ca. 5 bis 6 Jahren entstanden ist. Kennt ihr schon den Buttonhole Stitch oder zu Deutsch: die Knopflochbindung? Hier habe ich ein Beispiel für euch, wie sowas aussehen kann. Das Buch ist natürlich eine ziemlich bunte Mischung, da ich damit viel experimentiert habe.
Zum einen war die Bindung für mich neu. Zum anderen wollte ich unbedingt einmal testen, wie sich Verpackungsfolie von Keksen verarbeiten lässt. Und zuguterletzt wollte ich auch noch wissen, wie gut sich Häkelgarn für's Buchbinden eignet.

Buttonhole Stitch

Das Ergebnis dieser drei Experimente seht ihr vereint in diesem Buch. Ich kann sagen, dass diese Art der Bindung durchaus schöner anzuschauen ist, wenn man beim Kombinieren von Farben und Motiven geschickter vorgeht als ich. ;) Damit die Bindung gleichmäßig wird, braucht man ein bisschen Übung. Falls ihr das gerne mal ausprobieren möchtet, findet ihr z.B. HIER eine Anleitung.

Buttonhole Stitch

Verpackungsfolie von Lebensmitteln lässt sich durchaus zum Einbinden von Buchdeckeln verwenden, man braucht allerdings den richtigen Leim. Mit dem normalen Papierleim wird das nichts, weil allein schon der Leim auf der glatten Oberfläche der Folie einfach nicht richtig haftet. Stattdessen kann man z.B. Planatol AD94/5B verwenden. Das ist ein Leim, der speziell dafür geeignet ist, saugfähige Materialien wie Papier mit glatten Oberflächen zu verkleben.

Ein Blick auf die erste Seite: Buch mit Knopflochbindung
Es ist nicht immer einfach, in Deutschland farbigen und bereits gewachsten Buchbinderzwirn zu finden. Wenn man nicht gerade teuer im Ausland bestellen möchte, sucht man so seine Alternativen. Hier habe ich Häkelgarn ausprobiert. Sofern man nicht allzu sehr auf Langlebigkeit eines Garns abzielt, sondern vielmehr Farbe bzw. Design im Vordergrund steht, kann man erstaunlicherweise fast jedes Garn benutzen. Je reißfester es ist, desto besser. Man sollte es lediglich zuvor wachsen, da sich der Faden dann besser durch die Papierlagen ziehen lässt. Außerdem verknotet er so nicht von selbst, das kann einem sonst wirklich den letzten Nerv rauben. Am besten probiert man sich einfach mal durch und sammelt seine Erfahrungen, da nicht jedes Garn gleich gut geeignet ist.

Habt ihr Anregungen oder Fragen?

Bis bald,
Gerdi

Mittwoch, 7. Januar 2015

Carrot Cocos Cake

Ich weiß nicht, wie es gekommen ist, aber seit einiger Zeit fahr' ich total auf Kokos ab, obwohl ich sonst Kokos in jeglicher Form immer verschmäht habe! Doch im Laufe eines Lebens kommt es wohl ab und zu vor, dass der Geschmack sich verändert, so auch bei mir.
Doch eigentlich bin ich über das folgende Rezept gestolpert, weil ich ganz bewusst eines gesucht habe, in dem ich die eine Dose gesüßte Kondensmilch verarbeiten wollte, die ich in meinem Vorratsschrank gefunden hatte. Die war schon eine Weile abgelaufen, doch ich dachte mir, dass sowas Süßes in einer Dose so schnell nicht verdirbt. Also Rezept gesucht, und hier ist es: ein herrlich saftiger Karotten-Kokos-Kuchen aus der Lecker Bakery (Special 2013 No. 3):

Carrot Cocos Cake
(im Heft auf S. 113)
für ca. 16 Stücke

Zutaten:
250 g Möhren
3 Eier (Gr. M)
Salz
100 g Zucker
175 g Mehl
100 g Kokosraspel
2 gestrichene TL Backpulver
1 Dose (400 g) gezuckerte Kondensmilch
50 g Kokoschips

Zubereitung:

1. Eine Springform (Durchmesser 26 cm) am Boden mit Backpapier auslegen. Ofen auf 175 °C (Umluft: 150°C) vorheizen. Möhren waschen, schälen und fein raspeln.

2. Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei zum Schluss Zucker einrieseln lassen. 2 EL kaltes Wasser unterrühren. Eigelb unterrühren. Mehl, 75 g Kokosraspel und Backpulver mischen. Mit Möhren unter die Eimasse heben.

3. Teig in der Form glatt streichen. Mit den restlichen Kokosraspeln bestreuen. Im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen. Kurz herausnehmen und die gezuckerte Kondensmilch darauf verteilen. Kokoschips darüber streuen. Bei gleicher Temperatur ca. 15 Minuten weiter backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Das Lustige bei meiner Kondensmilch war, dass sie durch das lange Stehen karamellisiert war. In meinem Vorratsschrank ist es nämlich nicht unbedingt kühl. Und was man sonst durch Kochen der Dose erreicht, war hier einfach nur durch das Herumstehen passiert. Ich habe die Kondensmilch trotzdem verwendet, denn sie war noch nicht verdorben. Und ich muss sagen, dass der Karamellgeschmack sehr gut zu dem Kuchen gepasst hat. Insgesamt war er sehr lecker, super saftig und schmeckte ganz wunderbar nach Kokos. Sehr zu empfehlen. Außerdem finde ich, dass es mal eine schöne Variante des allseits beliebten Rüblikuchens ist.

Welche Version des Rüblikuchens mögt ihr am liebsten? Habt ihr es auch schon in Kombination mit Kokos probiert?

Bis bald,
Gerdi
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