Dienstag, 28. Januar 2014

Plattie

Kennt ihr schon Plattie? Nein? Vielleicht wollt ihr euch auch eins nähen, es ist ganz einfach. Plattie, das Schnabeltier:


Eine kostenlose Anleitung mit Schnittmuster habe ich HIER gefunden.


Das lustige Schnabeltier habe ich einer Kollegin geschenkt, die im Dezember noch einmal Nachwuchs bekommen hat. Mit den Knöpfen ist es eigentlich nicht richtig babysicher, sollten sie irgendwie abreißen, aber da gibt es ja noch eine etwas ältere Tochter, vielleicht mag die mit Plattie knuddeln.


Auf jeden Fall hat sich meine Kollegin sehr gefreut und fand, dass es neben all den Bären und Hasen, die sie bekommen haben, mal was anderes ist.

Bis bald,
die Basteltante

Dienstag, 21. Januar 2014

[Aus unserem Bücherregal] "Creating Handmade Books" von Alisa Golden

Heute möchte ich euch ein weiteres Buch aus unserer kleinen Sammlung vorstellen. Welche Bücher ich bereits davon vorgestellt habe, könnt ihr übrigens HIER im Überblick sehen und so auch noch einmal nachlesen.
Doch nun zum heutigen Buch:


Creating Handmade Books von Alisa Golden
Englische Paperback-Ausgabe 2000, 128 Seiten

Es ist ein bisschen schwierig, dieses Buch zu erstehen, da es schon älter ist und nicht mehr verlegt wird. Wenn ich mich aber nicht täusche und es richtig verstehe, gibt es ein neueres Buch der Autorin, in dem viele (wenn nicht sogar alle) Anleitungen des obigen Buches enthalten sind: Making Handmade Books. Ein Buch, mit dem ich definitiv auch liebäugele.
Doch auch schon das oben erwähnte Buch von Alisa Golden, beinhaltet zahlreiche Anleitungen, wie man im Inhaltsverzeichnis sehen kann:

Inhaltsverzeichnis Creating Handmade Books (Klick auf's Foto vergrößert das Bild)
Das Buch startet mit einem Vorwort, das ich - wenn ich ehrlich bin - nicht gelesen habe. ;) Gleich darauf folgt eine Einleitung, die ich durchaus zum Lesen empfehle, vor allem als Anfänger. Wenn man kein English native speaker ist, ist die Einführung der Grundbegriffe sehr hilfreich, trägt es doch enorm zum Verständnis der Anleitungen bei. Ansonsten werden von der Autorin in der Einführung verschiedene Werkzeuge und Materialien erwähnt, auf die sie erst in den nachfolgenden Kapiteln näher eingeht, wenn diese Dinge benötigt werden.

Teil der Einführung
Zu Beginn jedes Kapitels werden einige wichtige Handgriffe oder wissenswerte Hinweise von der Autorin erläutert, die im jeweiligen Kapitel wichtig und nützlich sind.
Die einzelnen Anleitungen für die verschiedenen Projekte in jedem Kapitel sind stets einfach und kurz gehalten:
  • Zeitangabe für das Herstellen des erwähnten Projekts
  • kurze Beschreibung des Projekts
  • benötigtes Material
  • Anleitung in einzelnen Schritten
  • Bild eines Beispiels
  • evtl. Skizzen zum besseren Verständnis der einzelnen Schritte
  • Hinweise, Variations- und Verwendungsmöglichkeiten
 

Das Buch beginnt mit einfachen, kleinen Projekten, wie Leporellos oder einfachen Büchern, und bietet im Verlauf auch kompliziertere und größere Projekte. Es sind darin wirklich viele verschiedene Anleitungen zu finden, man kann nicht nur Bücher mit verschiedenen Stichen und Bindungen herstellen, man kann auch lernen, wie Mappen und Kisten gemacht werden. Die Bandbreite ist wirklich sehr vielfältig, was mir persönlich sehr gut an dem Buch gefällt. Gegen Ende geht die Autorin auch darauf ein, wie man selbst Papier gestalten und dekorieren kann, und gibt auch Anregungen, welche Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten man hat, um nicht nur leere Bücher zu produzieren, sondern sie auch mit Inhalt zu füllen.


Die Anleitungen selbst finde ich durchaus übersichtlich und gut erklärt, und es wird auf unnötigen Schnickschnack verzichtet, der vom eigentlichen Projekt ablenken könnte. Das Buch ist auch eher textlastiger und weniger üppig mit Bildern bestückt.
Was mir außerdem sehr gut gefällt, sind die Zeitangaben zu den einzelnen Projekten. So bekommt man auch mal eine ungefähre Vorstellung davon, wie umfangreich das Herstellen des Buchs sein kann. So sind auch durchaus Projekte dabei, die in wenigen Minuten vollbracht werden können - ich persönlich finde das sehr motivierend, da man sich so auch mal an Projekte herantraut, die auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, aber eigentlich kinderleicht herzustellen sind.


Was ich persönlich nicht so gut gelungen finde, ist die Einteilung der Kapitel und das Anordnen der verschiedenen Hinweise zu bestimmten Handgriffen. Auch wenn die einzelnen Kapitel sich eigentlich immer mit einem bestimmten Thema beschäftigen, so fällt doch auf, dass verschiedene Buchformen in späteren Kapiteln wieder auftauchen, manchmal dann in anderer Form oder in Kombination mit weiteren Techniken. Ich selbst fand das ein wenig verwirrend bzw. unübersichtlich. Außerdem finde ich es praktischer, wenn gewisse grundlegende Anweisungen, wie z.B. das Thema Laufrichtung oder das Falzen von Papier, in einem Kapitel des Buches gesammelt aufgeführt sind, da so das Nachschlagen dieser einfacher ist. Wenn die einzelnen Punkte quer im Buch verteilt sind, kann es manchmal etwas schwierig sein, die Stelle noch einmal zum Nachlesen zu finden.


Fazit:

Insgesamt findet man hier ein umfangreiches und gutes Buch, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene viele Anregungen und Anleitungen zu bieten hat. Das Buch geht zwar nicht allzu sehr in die Tiefe zum Thema Buchbinden, ist dafür aber eher auf das Praktische ausgerichtet und bietet somit Laien die Möglichkeit, in das Thema Buchbinden einzusteigen, da auch grundlegende Handgriffe und Techniken erklärt werden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Nachfolgebuch Making Handmade Books die meisten Anleitungen wieder aufgreift und vielleicht auch gewisse Lücken ausfüllt, so dass sich der Kauf eines dieser Bücher auf jeden Fall lohnt.




Zum Schluss möchte ich euch noch zeigen, welche Anleitungen ich bisher aus diesem Buch verwendet habe, um selbst Bücher zu binden:

Venetian Blind Book
Piano Hinge Book, in meinem Fall mit Streichhölzern

Wie hat euch die Buchvorstellung gefallen? Findet ihr das Buch hilfreich? Oder habt ihr noch Fragen dazu?

Bis bald,
die Basteltante

Dienstag, 14. Januar 2014

ebook-Reader-Hülle

 

Die ebook-Reader sind definitiv auf dem Vormarsch. Meine bessere Hälfte und ich sind dem kleinen praktischen Gerät auch schon seit fast 2 Jahren verfallen... Es ist aber auch einfach klasse, dass man gleichzeitig mehrere Hundert oder sogar Tausend Bücher in den Urlaub nehmen kann, ohne die Gewichtsgrenze beim Gepäck zu überschreiten.


In unserem Freundeskreis verbreiten sich die ebook-Reader auch immer mehr. Und wäre es nicht praktisch, auch ein kleines, schützendes Zuhause für den neuen besten Freund zu haben? Zu Kaufen gibt es Hüllen natürlich in allen möglichen Farben und Variationen, aber eine selbstgemachte Hülle hat nicht jeder. Vor allem keine Hülle, die von außen auf den ersten Blick wie ein Hardcover-Buch aussieht.


Einer Freundin haben wir zu Weihnachten diese Hülle für ihren ebook-Reader geschenkt. Konstruiert hat sie meine bessere Hälfte, die allererste Version hatte er vor über einem Jahr für seinen eigenen Reader konstruiert. Praktischerweise hat unsere Freundin den gleichen Reader wie wir, so dass wir einen unserer Reader als Maß für die Größe verwenden konnten.

Hülle innen bezogen mit Samtpapier
Diese maßgeschneiderte Hülle für den PRS-T1 von Sony ist innen mit dunkelrotem Samtpapier ausgekleidet. Die Gummibänder dienen zum Halten des Readers, und den mitgelieferten Touchpen kann man auch noch unterbringen. Damit man den Reader nicht aus der Hülle nehmen muss, um an die Tasten und Anschlüsse an der unteren Seite ranzukommen, gibt es einen Ausschnitt im Rand. Bei der allerersten Version der Hülle, die meine bessere Hälfte gemacht hatte, gibt es diesen Ausschnitt noch nicht, was sehr unpraktisch ist - aber man ist ja lernfähig. ;)

Hülle mit Ausschnitt für die Anschlüsse des Readers
Von außen ist die Hülle mit schwarzem Bibliotheksleinen bezogen - schlicht, aber vor allem sehr robust und wasserabweisend. So kann man die Hülle auch durchaus mal abwischen, wenn sie verschmutzt ist. Auf dem Rücken der Hülle findet sich der Name unserer Freundin als Prägung, somit also ein absolutes Unikat.


Die Hülle ist bei unserer Freundin sehr gut angekommen und wir hoffen, sie wird ihr gute Dienste leisten.
Seid ihr auch schon auf ebooks umgestiegen? Oder bevorzugt ihr "richtige" Bücher?

Bis bald,
die Basteltante

Dienstag, 7. Januar 2014

Macarons mit weißer Vanille-Ganache und Himbeercreme

Macarons
Ah, Macarons... Wer sich schon daran versucht hat, weiß, wie speziell dieses Thema ist. Vor ein paar Monaten habe ich sie zum ersten Mal gegessen und war sofort begeistert. Das muss man doch auch selbst machen können, oder? Also wollte auch ich mich gern daran versuchen - und auch ich bin gleich beim ersten Mal grandios gescheitert. Hier ein Beweisfoto:

Macarons mit Vanille-Ganache - mein erster Versuch
Geschmacklich waren diese kleinen Macarons köstlich, gefüllt mit weißer Vanille-Ganache. Nur das Aussehen war nicht ganz nach Wunsch. Die braunen Macarons vorne im Bild waren ein absoluter Reinfall, das Rezept völlig ungeeignet. Die bläulichen Macarons waren da schon besser, immerhin haben sie die charakteristischen Füßchen ausgebildet. Das Rezept also schon eher geeignet, vielleicht hätte ich noch die Hinweise im ebook "Macarons und Petit Fours" genauer lesen sollen. Die roten Macarons habe ich nach dem gleichen Rezept gemacht, wurden aber auch nicht besser. Nach diesem kleinen Reinfall habe ich mich auf die Suche nach Tipps für Macarons begeben und bin auf das Blog "Französisch Kochen" von Aurélie Bastian gestoßen.

Macarons mit Himbeercreme
Diese sympathische Französin verrät in ihrem Eintrag Macarons für Anfänger nicht nur ihr erfolgreiches Rezept (mit Videoanleitung), sondern auch alle Tipps und Hinweise, die wirklich wichtig sind. Das habe ich versucht und siehe da: es funktioniert tatsächlich. Den Beweis könnt ihr oben sehen, ich habe orangefarbene, grüne und braune Macarons gemacht. Die braunen Macarons sind mit Kakaopulver gefärbt, was ihnen zusätzlich eine sehr leckere, schokoladige Note verleiht.
Solltet ihr auch einmal Macarons machen wollen, kann ich das Rezept von Aurélie wirklich empfehlen. Der Aufwand lohnt sich auch - auch wenn die kleinen Köstlichkeiten jedes Mal innerhalb kürzester Zeit restlos verputzt waren. Vor allem meine bessere Hälfte war von der Himbeercreme, mit denen ich die die "schönen" Macarons gefüllt habe, sehr begeistert, darum verrate ich euch noch die Rezepte für meine Füllungen:

Macarons mit weißer Vanille-Ganache und Himbeercreme

Zutaten für die Vanille-Ganache:
(für ca. 20 Macarons)
75 g weiße Kuvertüre
30 g Sahne
ein paar Tropfen Vanilleextrakt

Zutaten für die Himbeercreme:
(für ca. 30 Macarons)
50 g Himbeeren
50 g (Himbeer-)Sirup
100 g Butter

Zubereitung:

1. Die Macarons zubereiten. Dazu kann ich z.B. das Rezept von Aurélie empfehlen.

2. Für die Vanille-Ganache Kuvertüre und Sahne im Wasserbad schmelzen, im Kühlschrank auskühlen lassen. Die Ganache mit dem Vanilleextrakt zu einer Creme aufschlagen.

3. Für die Himbeercreme die Himbeeren mit dem Sirup pürieren. (Man kann hierfür auch wunderbar Tiefkühl-Himbeeren verwenden, diese dann vorher auftauen lassen.) Das Püree durch ein feines Sieb streichen. Die Butter schaumig rühren, anschließend das Himbeerpüree unterrühren, bis eine homogene Creme entstanden ist.

4. Ganache bzw. Creme in einen Spritzbeutel füllen, auf die Unterseite der Hälfte der Macarons spritzen und mit jeweils einem weiteren Macaron zusammensetzen.


Mit Schokoladen-Ganache sind die Macarons in einer Dose gekühlt durchaus 4 bis 5 Tage haltbar, mit Himbeer-Buttercreme sollte man sie zügiger verzehren. Wobei wir bei letzterem Punkt überhaupt keine Probleme hatten, die Macarons waren jedes Mal bereits am ersten Abend restlos verputzt... ;)

Zwischenzeitlich habe ich nun auch das Buch "Macarons für Anfänger" von Aurélie Bastian von einer Freundin zu Weihnachten geschenkt bekommen. Darin findet sich natürlich das Basisrezept, das man auch auf dem Blog nachlesen kann, und dazu dann ganz viele Rezepte für die verschiedensten Variationen der Macarons. Eine sieht köstlicher aus als die andere... Ich glaube, ich werde noch süchtig nach Macarons... Auf jeden Fall ein sehr schön gestaltetes Buch mit ansprechenden Rezeptideen.

Wie steht es mit euch, kennt ihr Macarons, habt ihr sie schon gegessen? Oder habt ihr gar schon welche gebacken? Was waren eure Erfahrungen dazu?

Bis bald,
die Basteltante
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