Dienstag, 30. Juli 2013

[Mach mit] Rezepte aus der Lecker Bakery, Teil 1

Nachdem ich schon häufiger auf diversen Blogs bewundern durfte, welch' zahlreiche Köstlichkeiten sich allein in einer Lecker Bakery-Ausgabe tummeln können, habe ich bei der neuesten Ausgabe, die Anfang Juli erschienen ist, auch einmal zugegriffen. Nach stundenlangem Durchblättern und zahlreichen Oooohs, Mmmmhs  und Aaaaaahs ist klar, dass sich der Kauf gelohnt hat.

Dieses Mal hat Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche auch wieder zum Nachbacken der Rezepte aus der aktuellen Lecker Bakery aufgerufen. Dieses Mal gibt es sogar was zu gewinnen.
Schon beim letzten Mal sind viele tolle Rezepte aus der vorherigen Ausgabe der Lecker Bakery zusammengekommen.
Nachtrag: Die Sammelaktion ist beendet, HIER kommt ihr zur Zusammenfassung mit allen Fotos (und z.T. auch Rezepten).
 
Zum Glück darf man dieses Mal mit so vielen Rezepten mitmachen, wie man möchte, denn sich nur für ein Rezept zu entscheiden, ist schon fast unmöglich. Anfänglich hatte ich noch die fixe Idee, Zettelchen bei den Rezepten reinzulegen, die sich interessant anhören, aber es war schnell klar, dass dann am Ende auf JEDER Seite Zettelchen kleben... ;)

Am Ende bestimmten bei mir dann drei Komponenten, was ausprobiert wird:
  • Zutaten, die man noch zu Hause hat, um ganz spontan etwas zu backen
  • Rezepte, denen der Mann des Hauses auf keinen Fall widerstehen kann
  • Rezepte, denen die Frau des Hauses auf keinen Fall widerstehen kann

Als erstes ausprobiert habe ich:


Biskuit-Gugelhupf mit Apfel 
im Heft auf Seite 86 mit Birne
(für 12 Stücke)

Zutaten:
Fett für die Form
etwas + 150 g Mehl
2 Birnen oder 250 g Äpfel
(habe mich für Äpfel entschieden)
1 EL Zitronensaft
5 Eier + 3 Eigelb (Gr. M)
150 g Zucker
50 g Speisestärke
Puderzucker und Kakao zum Bestäuben


Zubereitung:

1. Gugelhupfform (22 cm Durchmesser, 2 1/2 l Inhalt) fetten und mit Mehl ausstäuben. Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C / Umluft: 150°C / Gas: s. Hersteller). Birnen oder Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

2. Eier trennen. Eiweiß mit 3 EL kaltem Wasser steif schlagen, dabei zum Schluss Zucker einrieseln lassen. 8 Eigelb kurz unterrühren. 150 g Mehl und Stärke mischen, darübersieben und vorsichtig unterziehen. Birnen bzw. Äpfel unterheben. Teig in die Form geben und glatt streichen. Im heißen Ofen ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe).

3. Kuchen aus dem ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach ca. 10 Minuten vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker und Kakao bestäuben.


Den Kuchen habe ich spontan für meine Kollegen gebacken, geprägt davon, was ich noch an Zutaten zu Hause hatte. Lecker ist er geworden - schön locker und vor allem nicht zu süß. Schon vor der Mittagspause hatten meine Kollegen alles aufgegessen... Ein klares Zeichen, oder? Nächstes Mal würde ich noch einen Schuss Rum in den Teig geben - kann mir gut vorstellen, dass das sehr gut passt.

Ich bin mir sicher, dass ich noch einige Rezepte ausprobieren werde. Habt ihr euch auch die neue Lecker Bakery gekauft? Irgendwas dabei, das ihr persönlich unheimlich lecker findet?

Bis bald,
die Basteltante

Donnerstag, 25. Juli 2013

Sommer-Shirts

Ein sehr schönes Shirt für den Sommer ist dieses Jahr auf zahlreichen Blogs zu sehen - auch bei mir sind mehrere "Elaine" eingezogen. Der Schnitt stammt von pattydoo, dazu gibt es auch wieder eine wunderbare Videoanleitung. In der Anleitung hat Ina einen Neon-Streifen-Jersey verwendet, das hat mir sowieso gut gefallen und als ich im Stoffladen vor Ort einen ähnlichen Jersey entdeckte, musste ich gleich zugreifen. Dazu habe ich bei Buttinette noch einen grau-schwarz gestreiften, leichten Jersey gefunden, den es aktuell im SSV heruntergesetzt in vielen weiteren Farben gibt.

"Elaine" in grau-schwarz
Normalerweise bin ich nicht der Streifentyp, aber für diesen Schnitt sind Streifen wirklich super geeignet. Meine neuen Shirts gefallen mir sehr gut, ich liebe lässige, legere Kleidung. Außerdem ist Jersey einfach superweich, dünn und angenehm zu tragen. Ein paar kleine Änderungen hatte ich aber vorgenommen, zum einen habe ich den Ausschnitt sehr viel enger genäht, und außerdem habe ich bei der Weite unter einem Ärmel nachträglich ein wenig weggnommen, damit es weniger wie ein Fledermausshirt aussieht. Shirt Nr. 2 habe ich auch ein wenig gekürzt:

"Elaine" mit Neonstreifen
Mein erstes Testshirt ist nicht so super geworden, darum zeige ich auch kein Foto. ;) Das habe ich mit einem anderen Jersey genäht, der irgendwie sehr strechig ist und sich dadurch für mich als Anfängerin doch schwierig verarbeiten ließ. Hinzu kam, dass ich mich von den Hüftweiten bei den Größen habe irritieren lassen und das Shirt daher 2 Nummern zu groß nähte. Dementsprechend hängt es an mir, enger machen hat da leider auch nicht geholfen, weil allein der Ausschnitt schon viel zu riesig ist. Aber für daheim ist es ok und so ist die zweite Elaine auf dem ersten Foto oben gleich viel besser geworden.

Einer Freundin hat der Schnitt auch sehr gut gefallen und als ich einen sehr schönen, leichten, maritimen Stoff entdeckte, war klar, dass ein Shirt für meine Freundin auch noch genäht wird:

Shirt "Elaine" im maritimen Look für eine Freundin
Meine Freundin hat sich riesig über das Shirt gefreut, es hat sogar auf Anhieb gepasst. Sie hat es dann auch gleich an behalten. :)

Aus dem Stoff, den ich selbst mit einem Batik-Muster gefärbt habe, habe ich mir auch ein T-Shirt genäht. Der Schnitt ist sozusagen selbst konstruiert, da einem anderen T-Shirt nachempfunden:


Mit dem selbstgemachten Schnitt bin ich durchaus zufrieden, auch mit dem Batik-Muster gefällt mir das Shirt sehr gut. Die Farbe ist schön geworden, blau mit einem Stich ins Violette. Außerdem habe ich den Eindruck, dass sich das Üben so langsam bemerkbar macht und das Nähen immer besser klappt, so sind jetzt endlich mal T-Shirts entstanden, die ich auch zum Aus-dem-Haus-Gehen anziehen kann. ;) Außerdem alle super für den Sommer, der ja gerade auf Hochtouren läuft.

Und da heute Donnerstag ist, schicke ich diesen Eintrag auch mal zu RUMS rüber - bin zum ersten Mal dabei und neugierig, was heute alles Rund ums Weib zu sehen ist.

Bis bald,
die Basteltante

Dienstag, 23. Juli 2013

Sommerpost 2013 #2

Letzte Woche hat uns die erste Sommerpost vom Juli erreicht:


Von Lena (www.lenart-design.de) gab es einen bayrischen Gruß in weiß-blau mit schönem Ausblick auf den Tegernsee und einer Brezel-Anstecknadel. Vielen Dank, das stimmt uns wunderbar auf unseren baldigen Kurzurlaub in Bayern ein!

 

Lustig, wie die Sommerpost sich manchmal ähnelt, in der Linksammlung haben wir auf jeden Fall noch mehr bayrische Grüße entdeckt.

Noch mehr schöne Sommerpost wird HIER gesammelt.

Bis bald,
die Basteltante und der Bücheronkel

Samstag, 20. Juli 2013

12tel Blick - Juli 2013

So schnell geht das, wieder ein Monat vorbei. Der Sommer ist endlich eingezogen und ich habe versucht, bei meinem 12tel Blick ein bisschen von der abendlichen Sommerstimmung einzufangen. Nicht so einfach, da die Wiese, die ich ausgewählt habe, runderherum von Wald umgeben ist und die Sonne noch vor Beginn der goldenen Stunde hinter den Bäumen verschwindet.


Blickwinkel Nr. 3, 10.07.2013, 20:30 Uhr
 Wenn man ganz genau schaut, kann man ganz klein ein paar Kühe rechts vor den Bäumen erahnen. ;)



Blickwinkel Nr. 8, 10.07.2013, 20:25 Uhr

Und hier alle Blicke schnell im Überblick (Klick auf's Foto macht groß):

Blickwinkel Nr. 3
Blickwinkel Nr. 8



















Mehr Infos zu diesem Fotoprojekt findet ihr HIER.
Und wie jeden Monat werden auch im Juli alle Blicke bei Tabea wieder gesammelt. Ich werde jetzt mal nachschauen, ob der Sommer auch tatsächlich überall angekommen ist. ;)

Bis bald,
die Basteltante

Mittwoch, 17. Juli 2013

[Aus unserem Bücherregal] "Buchbinden - Vom Handwerk zur Kunst" von Heather Weston

Heute möchte ich euch ein weiteres Buch aus unserer kleinen Sammlung rund ums Buchbinden vorstellen, nachdem es im Juni ja schon den Überblick und die erste Buchvorstellung gab. Da jemand in einem Kommentar erwähnte, dass sie das folgende Buch spannend fände, und da ich selbst das Buch rundum weiterempfehlen kann, möchte ich heute ein wenig näher darauf eingehen:


Paperback-Ausgabe 2010, 128 Seiten, 24,90 €




Werfen wir doch erst einmal einen Blick in das Inhaltsverzeichnis (Klick auf's Bild macht groß):

Inhaltsverzeichnis
Der Einleitungsteil besteht aus drei Teilen, in denen auf Material, Werkzeuge und einige Grundregeln eingegangen wird. Mit Bildern wird hier sehr gut dargestellt, was gemeint ist, dazu kurze, aber gut verständliche Erläuterungen. Bereits in diesem einleitenden Teil stolpert man über kleine, in violett hervorgehobene Kästchen mit Hinweisen - diese Kästchen mit sehr nützlichen Hinweisen sind Gold wert.

Einleitungsteil
Schnell geht es weiter zum ersten Kapitel, in dem sich Anleitungen für verschiedene Bindearten befinden. Oben auf dem Foto zum Inhaltsverzeichnis könnt ihr nachlesen, welche Anleitungen in diesem Kapitel zu finden sind. Hauptsächlich sind es die klassischen und am häufigsten vorkommenden Techniken, die vorgestellt werden. Dabei wird mit einer der einfachsten Techniken begonnen und der Schwierigkeitsgrad steigert sich von Anleitung zu Anleitung.

Ein Blick in Kapitel 1

Im zweiten Kapitel geht es mit den Anleitungen weiter, hier wird auf Gestaltungsmöglichkeiten von Papier und Einband eingegangen, wie z.B. den Papierschnitt und Pop-ups. Alle Anleitungen könnt ihr auf dem Foto mit dem Inhaltsverzeichnis sehen.

Ein Blick in Kapitel 2

Alle Anleitungen aus Kapitel eins und zwei sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut:
Zunächst wird mit einigen einleitenden Worten auf das Projekt, das vorgestellt wird, eingegangen. Man erfährt hier nützliche Hintergrundinformationen, manchmal auch etwas über die Entstehung oder Herkunft bzw. Geschichte der jeweiligen Technik. Dazu gibt es meist eine Grafik mit einer schematischen Darstellung, aus welchen Komponenten das fertige Projekt besteht.
Als nächstes wird auf die charakteristischen Eigenschaften eingegangen, gefolgt von einer Auflistung, welche Materialien und Werkzeuge benötigt werden. Dazu gesellt sich ein großformatiges, schönes Foto des Projekts, für das auf den folgenden Seiten die Schritt-für-Schritt-Anleitung folgt. Jeder Schritt ist erklärt und mit einem aussagekräftigen Foto versehen. Zwischendrin kann man immer wieder nützliche Hinweise in violett hervorgehobenen Kästchen entdecken. Außerdem gibt es am Ende der Anleitung meist ein Hinweis zu Variationsmöglichkeiten, die dazu anregen sollen, das soeben Erlernte weiterzuentwickeln.

Beispiel für den Aufbau einer Anleitung
Im dritten Kapitel werden verschiedene Buchprojekte von Künstlern vorgestellt, bei denen man häufig auf den ersten Blick nicht erkennen würde, welche Technik eigentlich dahintersteckt. Die Autorin geht aber genauer darauf ein, welche Technik angewandt wurde und welche Botschaft in den Büchern steckt. Die vorgestellten Projekte sind meiner Meinung nach wirklich einzigartig und kreativ. Diese Bücher sind wahre Kunstobjekte und lassen den Leser staunen und verstehen, wie vielfältig das Buchbinden sein kann und dass es mehr gibt, als nur Bücher, die man liest. Die Auswahl, die die Autorin getroffen hat, gefällt mir sehr gut, alle Projekte bestechen durch ihre Schlichtheit und klare Struktur, und doch erzielen sie eine große Wirkung.

Ein Blick in Kapitel 3

Zum Schluss des Buches gibt es noch einen Anhang mit nützlichen Adressen und einer Stichwortliste. Vor allem die Adressenliste ist aktuell und sehr hilfreich, wenn man auf der Suche nach Buchbinderbedarf ist. Unser Lieblingspapierladen ist auch erwähnt. ;)
An diesem Buch gefällt mir sehr gut, dass die Anleitungen einfach und übersichtlich gehalten sind. Die dargestellten Projekte sind schlicht und einfach gewählt, machen aber trotzdem Lust, gleich loszulegen. Dabei ist sehr viel Platz für eigene Kreativität und Weiterentwicklungen, die Autorin animiert durch Anregungen sogar dazu.
Außerdem beginnt das Buch mit einfachen Anleitungen und steigert sich mit der Zeit beim Anspruch. So ist gewährleistet, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene jederzeit und bei jedem beliebigen Projekt einsteigen können.
Die Autorin legt ihr Hauptaugenmerk auf die am weitesten verbreiteten Techniken, so dass ausgefallene oder seltene Bindungen nicht oder nur kaum darin vorkommen. Ich habe dadurch aber nichts vermisst, im Gegenteil, das Buch deckt die Grundlagen sehr gut ab und bietet doch auch das eine oder andere außergewöhnliche Highlight.
Was ich auch sehr gut finde, ist, dass auf Maschinen verzichtet wird, zu denen der Laie keinen Zugang hat. Wo immer möglich werden Alternativen aufgezeigt, die im normalen Haushalt durchführbar sind und so das Buchbinden auch zu Hause ermöglichen. Komplett auf Buchbinderbedarf kann man nicht immer verzichten, doch dank des Internets ist es auch für den Laien möglich, an das eine oder andere spezielle Werkzeug oder Material zu gelangen.


 Fazit:

Dieses Buch ist sein Geld definitiv wert, es ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Wer sich definitiv häufiger mit dem Buchbinden beschäftigen möchte, wird hier ein modernes und hilfreiches Grundlagenbuch entdecken. Klare Kaufempfehlung von meiner Seite!




Zum Abschluss habe ich hier noch eine kleine Collage mit Büchern, die ich mit Hilfe von zwei Anleitungen aus dem oben vorgestellten Buch gemacht habe. Sehr fasziniert hat mich nämlich das Relief, außerdem ist das Karussellbuch auch ein Hingucker. Seht selbst:




In Buchdeckel eingearbeitete Reliefs und zwei Karussellbücher

Bis bald,
die Basteltante

Freitag, 12. Juli 2013

Sommerpost 2013 #1

WIP = Work in progress
Nachdem unsere Sommerpost verschickt und bei allen angekommen ist (oder zumindest sein sollte), können wir hier auch endlich zeigen, was wir gebastelt haben. Das Thema der Sommerpost 2013 lautet: "Sommer in der Schachtel - Mein Lieblings-Sommer-Ort". Mehr Infos und Beiträge dazu findet ihr HIER.


WIP
Wir sind in Gruppe 6 zusammen mit:
Lena: www.lenart-design.de
Anette: www.kreativgeschichten.blogspot.de
Lara & Nadine: www.schaubox.de
Cynthia: www.schmuckburg.blogspot.de
Birka (ohne Blog)
Anke: www.svanvithe.blogspot.de
Ute: www.gewaendertruhe-louise.blogspot.de
Kathrin: www.eigraviert.blogspot.de


WIP

Wir waren letztes Jahr in England und haben von der Fähre aus eine kleine Fotoreihe der weißen Klippen von Dover geschossen, aus denen man ein Panorama zusammensetzen kann. Dieses Panorama im Kleinformat als Leporello in der Streichholzschachtel soll als Symbol für unseren Lieblings-Sommer-Ort stehen: England bzw. am Meer... Wunderschön...

fertige Schachteln
Auf der Rückseite des kleinen Leporellos befindet sich ein Teil der Noten des Songs "Cliffs of Dover" von Eric Johnson, ein tolles Lied, das wir sofort im Ohr haben, wenn wir an die Klippen von Dover denken oder das Panorama anschauen. Nachtrag: Wenn ihr mal reinhören wollt: Cliffs of Dover live gespielt von Eric Johnson.

Wollt ihr reinschauen? Langsam öffnen...
... Leporello herausziehen ...
... so sieht unser Sommer in der Schachtel aus!
Das ist also unsere Sommer-in-der-Schachtel-Bastelei. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, mitzumachen. Vielen Dank an die Ideengeberinnen Michaela Müller, Tabea Heinicker und Mond für diese schöne Aktion und die sehr gute Organisation!

passende Grußkarten besorgt
Und da wir gleich zu Beginn im Juli schon an der Reihe waren, unsere kleinen Schachteln zu verschicken, können wir uns jetzt entspannt zurücklehnen und uns bis in den September jeden Monat auf die Sommerpost freuen, die uns noch erwartet. Wir sind sehr gespannt, welche Lieblings-Sommer-Orte da kommen werden.


Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit dem Verarbeiten der ganzen Streichhölzer... ;)



Bis bald,
die Basteltante und der Bücheronkel


P.S. Wir danken euch für die lieben Kommentare zu unseren Schachteln. Es freut uns sehr, dass sie euch allen so gut gefallen. :)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Fotojagd #2

Eingefangen im Juni:

Abendhimmel
Holunderblüten (mit Photoshop nachbearbeitet)


Die Spinne hat wohl noch nichts gefangen

Montag, 8. Juli 2013

Fotobox

 

Für unsere analoge Spiegelreflexkamera, die nun zwar irgendwie ausgedient hat, aber zum Wegwerfen oder Hergeben zu schade ist, waren wir auf der Suche nach einer Aufbewahrungsmöglichkeit. Da wir sie die allermeiste Zeit nicht benutzen, ist eine Fototasche nicht nötig (außerdem brauchten wir eine Tasche für die neue, digitale Spiegelreflex), daher haben wir uns gedacht, wir machen eine hübsche Kiste.

 

Anders als für den RaspberryPi versteckt sich hier kein Kasten im Kasten. Dieses Mal wurde der Kasten in drei Fächer aufgeteilt, eines für das Kameragehäuse, zwei weitere für die beiden Objektive. Die Fächer für die Objektive haben wir mit Schaumstoff ausgepolstert, damit die Objektive gut geschützt sind.


Wo kein Schaumstoff ist, ist der Kasten innen mit Elefantenhaut ausgekleidet. Außen habe ich Motive von einem ausgedienten Kalender mit dem Thema "Traumstrände" verwendet. Schöne Fotos fand ich dafür einfach sehr passend, und das Endergebnis gefällt mir auch gut. Was sagt ihr dazu?


So ein Kasten ist recht einfach zu bewerkstelligen und falls ihr sowas auch machen wollt, dann schaut euch doch mal unsere Anleitung an.

Bis bald,
die Basteltante

Freitag, 5. Juli 2013

Batik

Was mir schon länger mal in der Nase steckte, war das Färben von einem Batikmuster. Dazu habe ich weißen Jersey und Farbe gekauft und es einfach mal ausprobiert. Was mir bei den Batikfarben, die man so kaufen kann, nicht so gut gefällt, ist, dass die Farbe hinterher nicht farbecht ist. Man kann maximal bei 40°C waschen und selbst dann sollte man die Sachen separat waschen. Zumindest laut Hersteller. Ich weiß nicht, wie da so die Erfahrungen bei den Anwendern sind... Jedenfalls kenne ich Simplicol zum Färben von Stoff, das hinterher auch farbecht ist, wird vom Hersteller aber nicht zum Färben von Batik empfohlen. Und man benutzt es in der Waschmaschine. Kann man Batikmuster auch in der Waschmaschine färben? Oder umgekehrt - funktioniert das Färben mit dieser speziellen Farbe auch in einem Eimer? Der Hersteller beschreibt das Färben nur mit der Waschmaschine...

Kreise als Batikmuster
Ich habe mich dann dazu entschieden, es einfach mal in der Waschmaschine mit der Simplicol-Farbe auszuprobieren. Und es hat bestens funktioniert. Von dem Ergebnis bin ich auch durchaus sehr angetan. Bisher habe ich noch nicht wirklich Erfahrung, wie man welche Muster zustandebringt, daher musste ich im Internet stöbern und am einfachsten erschien mir die Methode mit den Kreisen. Dazu muss man den Stoff einfach nur mittig hochziehen und in unterschiedlichen Abständen mit Bindfaden abbinden.

der vorbereitete Stoff
Einen Teil des Stoffes habe ich also mit Kreisen versehen. Den restlichen Teil habe ich probeweise grob zusammengeknüllt und versucht, das mit Faden irgendwie zu sichern. Allerdings ist hierbei kein wirkliches Batikmuster entstanden, das Knüllen ist wohl nicht fest genug gewesen und der Faden hatte sich teilweise von selbst gelöst. Aber nicht schlimm - die Kreise sind schick geworden und für's nächste Mal bin ich dann quasi schlauer. ;)


Einziges Manko auf den Fotos: das Blau sieht nicht ganz so schön aus wie im Original (vielleicht noch am ehesten auf dem ersten Foto ganz oben). Ich habe die Farbe Kobaltblau gewählt und das ist herrlich kräftig und strahlend geworden. Auf den Fotos sieht die Farbe ein bisschen blass aus, ist sie aber gar nicht.
Nun müssen noch ein paar Projekte her, was man aus dem Stoff so machen könnte. Ich habe da z.B. an T-Shirts gedacht.


Was würdet ihr denn aus dem Batik-Stoff machen?
Habt ihr auch schon selbst Batik gefärbt? Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht, welche Farben habt ihr verwendet? Habt ihr vielleicht noch Tipps für mich? :)

Bis bald,
die Basteltante

Dienstag, 2. Juli 2013

Honeymoon

 

Die Hochzeitssaison ist in vollem Gange. Im Mai waren wir zu einer Hochzeit eingeladen und haben DIESES selbstgebundenes Fotoalbum verschenkt. Eine Kollegin von mir wollte auch ein Fotoalbum zu einer Hochzeit verschenken, aber da sie selbst keine Bücher binden kann, haben wir eines für sie gemacht. Dabei sind wir im Prinzip genauso vorgegangen wie in dieser Anleitung.


Für den Buchblock haben wir den gleichen Fotokarton wie schon zuvor verwendet, auch in der gleichen Größe, so dass die gefalzten Bögen am Ende ca. 25 x 35 cm groß sind. Die Bindung ist eine klassische Fadenheftung (--> Anleitung). Der Einband ist eine Halbgewebedecke (--> Anleitung) mit gold-/honigfarbenem, geschlossenen Buchbinderleinen für Rücken und Ecken (--> Anleitung). Das Papier für die Decke hat meine Kollegin selbst ausgesucht, es handelt sich hierbei um ein interessantes weißes Papier, das mit Fäden in einer Art Schlingen-Muster bestickt ist. Es sieht zwar schick aus, allerdings ließ es sich nicht so einfach verarbeiten. Die helle Farbe ist für Verschmutzungen sehr anfällig, da muss man natürlich sehr sorgfältig arbeiten. Und sobald man das Papier beschneiden muss, durchtrennt man auch irgendwo Fäden die dann ausfransen können. Außerdem ist es nicht so einfach, alle Luftblasen unter dem Papier rauszustreichen, da die Fäden auf beiden Seiten ein wenig auftragen. Außerdem verläuft die Laufrichtung parallel zu den gestickten Fäden - ausnahmsweise haben wir das Papier also nicht mit der Laufrichtung parallel zum Buchrücken verarbeitet, weil das Muster quer verlaufend einfach besser wirkt. Es war also ein bisschen tricky, nichts für Ungeübte.

Da meine Kollegin sich dachte, dass das Pärchen in dieses Fotoalbum seine Fotos von den Flitterwochen sammeln könnte, hat sie sich zusätzlich die Prägung "Honeymoon" für den Buchrücken gewünscht.


Leider geben die Fotos die Farben des Leinens und der gestickten Fäden nicht so schön wieder, es sollte eigentlich viel schimmernder und heller wirken.
Ich finde, das Album ist gut gelungen. Meine Kollegin war jedenfalls begeistert und auch andere Kollegen, die einen Blick darauf werfen konnten, haben das Album bestaunt. Soweit ich weiß fand auch das Brautpaar das Album sehr schön.


Wie findet ihr das Fotoalbum? Stehen bei euch auch Hochzeiten auf dem Programm? Wir werden im August zu einer weiteren Hochzeit fahren, allerdings werden wir da kein Fotoalbum verschenken.

Bis bald,
die Basteltante
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