Donnerstag, 14. März 2013

Perlentiere: Kleine Dinos



Bisher kannte ich beim Basteln mit Perlentieren nur die Gegenfädeltechnik, da in den Büchern, die ich bisher besitze, nur diese angewendet wird. Als ich aber vor kurzem über die Webseite perlentiere.com gestolpert bin, habe ich festgestellt, dass es auch andere Techniken gibt. Einen guten Überblick über alle Techniken gibt es z.B. HIER.

Ich bin natürlich neugierig und vor allem immer begierig darauf, etwas Neues zu erlernen. Da man mit der japanischen (Kreisel-)Technik auch total hübsche Tiere basteln kann, wollte ich das mal ausprobieren. Allerdings sehen die Anleitungen auf den ersten Blick so kompliziert und unübersichtlich aus, dass ich froh war, einen kleinen Einführungskurs in der HeartBead Ausgabe 2/2012 gefunden zu haben. HeartBead ist ein kleines Online-Magazin, das auf perlentiere.com ins Leben gerufen wurde. Die Ausgaben sind kostenlos als PDF herunterladbar und enthalten viele hübsche Anleitungen. Überhaupt bietet die Webseite perlentiere.com viele kostenlose Anleitungen und auch Links zu anderen Anleitungen für Perlentiere. Auf jeden Fall finden sich da nicht nur für Fortgeschrittene, sondern auch für Anfänger viele schöne Anleitungen. Wer also mal Lust hat, sich daran zu versuchen, schaut einfach mal dort rein.

Kleine Kugel mit japanischer Technik



Zurück zur japanischen Technik - mit Hilfe des Einführungskurses kann man das Grundprinzip an einer kleinen Kugel erlernen, die dann aussieht wie rechts im Bild. Vor allem gibt's in dem Einführungskurs ganz viele Tipps und Tricks, was man beachten sollte und wie man den besseren Überblick behält.


Kleine Biene mit japanischer Technik




In derselben HeartBead-Ausgabe gibt es dann gleich ein kleines Projekt, um die neu erlernte Technik anzuwenden, und zwar kann man kleine Bienen basteln. Ich muss zugeben, dass die Kugeln nur entfernt an Bienen erinnern, aber zum Verinnerlichen der Technik sind sie allemal geeignet.






 
In der HeartBead Ausgabe 3/2012 gibt es eine kostenlose Anleitung für kleine Dinos, die mir auf Anhieb gut gefielen und die ich gleich einmal ausprobieren wollte, nachdem ich die kleine Kugel-Biene gefädelt hatte. Der rote Dino ist zuerst entstanden und hat mich einige Nerven gekostet, da größere Perlentiere mit der japanischen Technik sehr viel komplizierter sind. Eine kleine 5er-Kugel ist einfach, aber wenn es dann immer weitergeht mit verschiedenen Richtungswechseln und Besonderheiten, dauert es ein bisschen, bis man das Prinzip verstanden hat. Ich brauchte für den Anfang mehrere Anläufe und war kurz davor aufzugeben, als ich dann doch plötzlich den Bogen raus hatte.



Ein bisschen erinnert er mich an Yoshi, daher habe ich gleich einen zweiten Dino in grün/weiß gebastelt. Da ich den Schwanz der Dinos etwas zu lang finde, habe ich den Schwanz beim grünen Dino etwas kürzer gelassen:



Ich finde, dass der rote Dino hübscher ist. Was auf den Fotos nicht so arg auffällt, ist, dass der rote Dino auch etwas größer und runder aussieht. Das liegt an den Perlen. Eigentlich sollten die roten und die grünen Perlen dieselbe Größe haben, aber die grünen Perlen sind doch etwas kleiner und vor allem schmaler als die roten. Der rote Dino ist daher runder und hat dadurch einfach einen größeren Knuffigkeits-Faktor. Außerdem streckt der rote Dino die Ärmchen nach außen weg und beim grünen Dino sind sie wie die Beine nach vorn gerichtet. Ganz ehrlich: ich habe keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Ich bin mir sicher, dass ich die Anleitung beim grünen Dino richtig befolgt habe, denn beim zweiten Mal war's einfacher. Kann daher sein, dass ich für den roten Dino die Anleitung für die Arme falsch interpretiert hatte, denn auch wenn die Arme und die Beine einfach aussehen, sind sie der schwierigste Part an den Dinos. Es ist nämlich gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten, durch welche vorherigen Perlen der Faden zurückgefädelt werden muss. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist da von großem Vorteil - leider fehlt mir das manchmal. ;) Trotzdem habe ich es geschafft und bin stolz darauf, dass ich jetzt auch die japanische Kreiseltechnik verstanden habe. Sie ist etwas komplizierter und aufwendiger als die Gegenfädeltechnik, dafür bietet sie auch interessante Variations-Möglichkeiten.

Ich habe schon einige weitere Anleitungen ins Auge gefasst, die ich bei Gelegenheit gern basteln möchte. Davon dann ein anderes Mal mehr dazu.
Wie gefallen euch die kleinen Dinos? Habt ihr auch schon Perlentiere gebastelt?

Bis bald,
die Basteltante

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