Donnerstag, 3. Januar 2013

Kleinauflage einer Fanfiction

Kleine Auflage einer Fanfiction
Manchmal gibt es Bücher oder Fanfictions, die nur in digitaler Form existieren. Wer hat sich da manchmal nicht schon gewünscht, so ein Buch in Papierform in Händen halten zu können? Gut hat es derjenige, der selbst Bücher binden kann - oder jemanden kennt. ;) So kam es, dass eine liebe Bekannte uns gefragt hat, ob wir ihr zum Verschenken eine selbst verfasste Fanfiction binden könnten. Da sagen wir natürlich nicht nein. Und nachdem Weihnachten nun schon längst vorbei ist und die Beschenkten in ihren Büchern schmökern können, möchte ich hier ein paar Fotos der Fanfiction zeigen, die wir in dreifacher Ausfertigung gebunden haben.




Die Bücher sind im Format Din A5. Die Seiten haben wir selbst auf elfenbeinfarbenem Papier ausgedruckt, mit einer Klebebindung verarbeitet und dann in einen Halbleinen-Einband gebunden. Das Leinen für den Buchrücken ist ganz schlicht schwarz. Das Papier, das wir für den Einband verwendet haben, ist japanisches Prägepapier, das von unserer Freundin selbst ausgesucht wurde. Es hat eine sehr schöne Prägestruktur, die auf den Fotos leider nicht ganz so gut rüberkommt. Es lässt sich aber großartig verarbeiten.


Wir haben das Papier in unserem Lieblingspapierladen gekauft, in dem wir uns immer stundenlang aufhalten könnten (alternativ auch einfach schnell alles aufkaufen...): Buch-Kunst-Papier. Man kann da online bestellen, doch wir haben das Glück, den Laden in der Nähe zu haben. Sich das Papier mit den Händen "anschauen" zu können, ist doch etwas anderes. Wenn wir dann in dem Papierladen sind, um Papier zu kaufen, wandert auf wundersame Weise auch immer noch mindestens ein weiterer Bogen mit schönem Papier in den Warenkorb, der gar nicht auf dem Einkaufszettel stand... Das ist ein sehr seltsames Phänomen, von dem tatsächlich noch mehr Menschen berichten, nachdem sie den Papierladen besucht haben... ;)
Das Papier wandert dann erst einmal zu all den anderen in eine große Mappe, damit es nicht verknittert und schön glatt bleibt, und gerät dort in Vergessenheit, bis man die Mappe hervorholt, weil man ein Papier braucht. Und dann ist man ganz verzückt von dem wunderbaren Papier, das man noch hat und darauf wartet, endlich verarbeitet zu werden! Doch zurück zu den eigentlichen Büchern...


So einem schönen Buch darf dann natürlich ein Lesebändchen nicht fehlen. Außerdem hat sich unsere Freundin Buchecken dazu gewünscht. Das ist eine gute Wahl, denn Buchecken schützen die Ecken des Buches vor Schäden.


Als kleines Markenzeichen setzen wir immer unseren selbst kreierten Stempel in die Bücher.

Lest ihr manchmal auch gern eine Fanfiction?

Bis bald,
die Basteltante

Kommentare:

  1. Die Bücher sind echt wunderschön <3 - ich finde es Wahnsinn, wie professionell ihr inzwischen seid!
    Das Phänomen, das du beschreibst, tritt bei auf Nähen gepolten Menschen gerne auch in Stoffläden auf ;) ...

    Hmm, derzeit lese ich kaum noch Fanfiction - erst recht keine, die so lang ist, dass sie einen Buchdruck wert wäre. Aber vielleicht sollte ich mir mal die schönsten Geschichten aus einem meiner Rollenspiele als Buch wünschen :) ...

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    1. Vielen Dank. :)

      Stoffläden sind Papierläden ja auch sehr ähnlich... ;)

      Das ist auch eine schöne Idee, so eine Sammlung von Kurzgeschichten. :)

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